Eine Überprüfung der deskriptiven und pres

Eine Überprüfung der deskriptiven und präskriptiven (Wert-) Annahmen.

Eine Annahme ist ein unausgesprochener Glaube, der die Argumentation unterstützt. Annahmen werden nicht angegeben. Folglich müssen Sie herausfinden, welche Annahmen der Kommunikator im Argument verwendet – obwohl diese nicht angegeben sind.

Eine präskriptive oder Wertannahme ist eine implizite Präferenz für einen Wert gegenüber einem anderen in einem bestimmten Kontext. Es gibt an, was die Wertprioritäten oder Wertpräferenzen des Kommunikators sind. Diese Annahmen geben an, wie der Autor oder Schriftsteller denkt, dass die Welt ihren Werten entsprechen sollte. Zum Beispiel könnte der Kommunikator annehmen, dass die Welt eher Kooperation als Wettbewerb betonen sollte. Der Kommunikator könnte annehmen, dass sich die Amerikaner mehr um die kollektive Verantwortung für das Wohl anderer kümmern sollten als um die individuellen Rechte. Es gibt immer Wertkonflikte, die mit präskriptiven oder Wertannahmen verbunden sind. Das heißt, ein Wert wird vom Kommunikator als wichtiger angesehen als ein anderer Wert. Lebenserhaltung versus Wahlfreiheit wäre ein Beispiel für einen Wertekonflikt.

Eine beschreibende Annahme ist ein unausgesprochener Glaube darüber, wie die Welt ist oder werden wird. Der Autor geht nicht davon aus, was wichtiger oder wertvoller ist. Er oder sie nimmt nur an, wie die Dinge sind oder werden. Zum Beispiel kann ein Kommunikator annehmen, dass Lehrer sich darum kümmern, was ihre Schüler lernen. Oder ein Kommunikator kann davon ausgehen, dass die Vereinigten Staaten immer eine Supermacht sein werden. In beiden Beispielen werden vom Kommunikator keine Wertvorgaben angenommen.

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